Der Wiggertaler, Werner Suppiger gewann zum ersten Mal den Rottal-Schwinget. Im Schlussgang besiegte er den einheimischen Sven Schurtenberger mit Bodenlätz.
Traditionsgemäss fand am Pfingstmontag der Rottal-Schwinget statt. Es stiegen 115 Schwinger in die Zwilchhosen, darunter drei mit eidgenössischem Kranz. Die interessanten und spannenden Zweikämpfe wurden von 1400 Festbesuchern verfolgt. Um die Schlussgangqualifikation konnten mit Sven Schurtenberger und Philipp Gloggner gleich zwei Einheimische kämpfen. Philipp Gloggner verlor jedoch gegen Joel Wicki und ihm reichte es somit nicht für den Einzug in den Schlussgang. Doch Sven Schurtenberger holte sich im fünften Gang die Maximalnote gegen den Gast aus dem Kanton Zug, Marcel Bieri. Dadurch war er für die Endausmarchung gesetzt. Werner Suppiger, Ufhusen, gewann seinen fünften Gang ebenfalls und war somit punktgleich mit Joel Wicki. Das Einteilungsgericht entschied sich für den Schlussgang zwischen Sven Schurtenberger und Werner Suppiger. Nach etwas mehr als zwei Minuten besiegte Suppiger den Lokalmatador mit Bodenlätz und konnte so den Rottal-Schwinget zum ersten Mal gewinnen. In der Platzmitte wurde ihm der Siegerpreis, das Braunswiss-Rind „Iris“ überreicht, welches aus dem Stall von Züchter Hans Albisser, Neu Linde, Ruswil stammt. Gespendet wurde „Iris“ vom Schwingklub Rottal und Umgebung.
Ehrenplatz für Joel Wicki
Da Joel Wicki auch seinen sechsten Gang über Armin Muff gewinnen konnte, belegte er auf der Schlussrangliste den Ehrenplatz. Hinter ihm klassierte sich der beste Einheimische, mit Eidgenosse Philipp Gloggner, im dritten Rang. Sven Schurtenberger teilte zusammen mit Marco Fankhauser den vierten Schlussrang. Mit sieben erkämpften Auszeichnungen mussten sich die einheimischen Rottaler Schwinger schlussendlich zufrieden geben.