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Weiter Kränze für die Rottaler

Am Muttertag fand das 100. Schwyzer Kantonales in Galgenen statt. Für die Rottaler standen 13 Schwinger am Start. Sieger wurde der Schwyzer Christian Schuler Am Donnerstag stand für die Nachwuchsschwinget das Gerliswiler Nachwuchsschwinget auf dem Programm. Vier Rottaler schafften es sich in die Zweigränge zu klassieren.

Am Muttertag fand in Galgenen das 100. Schwyzer Kantonale statt. 4550 Zuschauer reisten am Morgen nach Galgenen um die 230 Schwinger darunter sieben Eidgenossen und sechs Gäste aus dem Kanton Glarus anzufeuern. Erfreulich für die Schwyzer war sicherlich, dass mit Patrick Betschart und Christian Schuler zwei Schwyzer den Schussgang bestritten. Schuler konnte seine ersten drei Gänge gegen Roman Wandeler, Simon Schmid und dem Gast Eidgenosse Roger Rychen für sich entscheiden. Nach der Mittagspause traf der Routinier auf den unbequemen Entlebucher Lustenberger Josef. Nach einem spannenden Kampf geling dem Rothenthurmer kein Siegeszug und musste sich mit einem Gestellten zufriedengeben. Mit dem Plattwurf im fünften Gang gegen Martin Felder sichert sich Schuler den Einzug in den Schlussgang, den er nach rund vier Minuten mittels Kniestich für sich entscheiden konnte.

Zweiter Saisonkranz für Samuel Schwyzer

Samuel Schwyzer startete nicht wunschgemäss in sein zweites Kranzfest der Saison und stellte im Anschwingen gegen den Teilverbanskranzer Lukas Bissig und Lukas von Euw. Nach der Sonntagstille drehte der Kottwiler auf und siegte der Reihe nach gegen Silvan Stalder, Patrik Feldmann, Kevin Steinauer und Christoph Waser. Mit einer Punktzahl von 57.50 klassierte sich Samuel auf dem hervorragenden 3. Schlussrang und konnte somit seinen zweiten Saisonkranz feiern. Sven Schurtenberger startete mit einer blitz Niederlage gegen den Eidgenosse Roger Rychen ins Fest. Mit den Siegen in den Gängen zwei, drei und vier verschaffe sich der Sennenschwinger eine gute Ausgangslage. Sein Gegner im fünften Gang ist der Einheimischer Benjamin Züger, mit guter Verteidigung konnte der Jungspund Schurtenberger einen Gestellten abringen und zurückbinden. Im sechsten Gang bettete der Buttisholzer den Kranzer Lukas Heinzer ins Sägemehl und sicherte sich mit einer Punktzahl von 57.00 den 5. Schlussrang und seinen ersten Kranz der Saison. David Wüest startete mit zwei Gestellten Gängen gegen den Kranzer Mathias Hürlimann und den Unbequemen Marco Lussi. Mit den Siegen gegen Roman Roner, Jens Furrer und Pascal Röthlin verschaffte sich der Turnschwinger eine gute Ausgangslage für eine Spitzenplatzierung. Um den besagten Spitzenplatz griff er mit keinem geringeren als den Eidgenosse Mike Müllestein zusammen. Trotz der Niederlage konnte sich Wüest in den Kranzrängen einreihen und seinen zweiten Karrierekranz bei den Ehrendamen abholen. Damian Stöckli musste mit einer Niederlage gegen den Luzerner Verbandskollege Marco Fankhauser und dem Gestellten zweiten Gang einen schlechten Start hinnehmen. Der Sennenschwinger konnte seine Gänge vor und nach dem Mittag jedoch für sich entscheiden und sich so in der Rangliste wieder weiter nach vorn arbeiten. Im fünften Gang traf Stöckli auf den Schwyzer Daniel Schuler den er mit Wyberhacken ins Sägemehl bettete und seine zweite Maximalnote des Tages realisieren konnte. Keine einfache Aufgabe bekam der Geiser im letzten Gang gegen Ueli Rohrer zugeteilt, denn er nach einem kräftezerrenden Gang stellen musste. Trotz dem Gestellten letzten Gang erreichte Damian die Kranzränge und konnte sein erster Saisonkranz sichern. 

Weitere Kranzchancen

Roman Wandeler platzierte sich direkt hinter den Kranzrängen und verpasste somit seinen zweiten Kranz der Saison. Roman startete gegen Christian Schuler mit einer Niederlage. Der junge Buttisholzer liess sich nicht beirren und siegte gegen Adrian Ulrich, Samuel Sidler und Ueli Wiget. Gegen den Kranzer Bruno Suter fand Roman kein Rezept und musste nach einem starken Kampf ein gestellten hinnehmen. Um den Kranz verlor Wandler gegen den Schwyzer Adrian Steinauer. Ebenfalls um den Kranz mit schwingen konnte Leon Riebli. Mit einer Niederlage, drei Siegen unter anderem gegen den Kranzer Christoph Waser und den Gestellten Gang gegen Alex Schuler konnte Leon immer noch um den Kranz mitschwingen. Im sechsten Gang traf der Neuenkircher auf den Schlussgangteilnehmer vom Zuger Kantonalen Florian Grab. Nach kurzer Gangdauer konnte jedoch Leon den Kurzangriff von Grab nicht abwehren und musste die Heimreise ohne Kranz antreten.

Vier Zweige für die Rottaler 

Am letzten Donnerstag fand in Emmenbrücke das Gerliswiler Nachwuchsschwinget statt. 225 Jungschwinger darunter 17 Rottaler kämpften um den begehrten Zweig. 
Beim Jahrgang 2014/2015 konnte Dario Erni seinen zeiten Zweig erschwingen. In den ersten vier Gängen verliess Dario dreimal den Platz als Sieger, einzig gegen Janis Kilchmann musste sich der junge Ruswiler geschlagen geben. Im fünften Gang musste Dario seine zweite Niederlage des Tages gegen den Entlebucher Christian Zemp in kaufnehmen. Mit dem Sieg im letzten Gang konnte sich Dario mit einer Punktzahl von 56.50 auf dem 7 Schlussrang klassieren.
Im Jahrgang 2012/2013 sicherte sich Samuel Felder eine weitere Auszeichnung. Samuel startete gegen den Oberseetaler Fabio Eggstein mit einem Gestellten und musste sich vom Zuger Livio Arnold geschlagen geben. In den Gängen drei, vier und fünf drehte Samuel voll auf und konnte der Reihe nach Dominik Erstermann, Andrin Schneider und Valentin Steffen bezwingen. Mit dem Gestellten letzten Gang platzierte sich der Werthensteiner auf dem 10. Schlussrang. 
Nicht wunschgemäss erging es den Rottaler Nachwuchsschwingern im Jahrgang 2010/2011. Leider erreichte keiner der Angetretenen Rottaler die Auszeichnungsränge.
Mit Ueli Gehrig und Cyril Ineichen konnten gleich zwei Rottaler im Jahrgang 2008/2009 sich in die Zweigränge schwingen. Ueli zeigt eine weitere gute Leistung, er konnte dreimal gewinnen zweimal stellen und musste sich einzig im letzten Gang gegen Luca Schaller geschlagen geben. Cyrill Ineichen startete souverän in den Wettkampf. Mit den Siegen über Livio Weber, Tobias Blatter, Adriano Riedweg und dem verlorenen gegen Luca Schaller verschaffte sich der junge Hellbühler eine gute Ausgangslage. Leider verliefen die Gänge fünf und sechs den jungen Sennenschwinger nicht mehr wunschgemäss, so musste Cyril sich noch zweimal das Sägemehl vom Rücken putzen lassen.